[Musikalische Lesung] Kultur im Glaspalast, Dortmund

Lyrik, Kurzgeschichten und Gitarrenmusik im Glaspalast: Die Autoren Michael Heidel und Renan Cengiz lesen am 09. Juni 2018 ab 15 Uhr in der Dortmunder Haltestellen-Pagode Stadtgarten aus ihren gesammelten Werken. Dazwischen gibt’s Gitarrenmusik von brudertaktiker. Der Eintritt ist frei.

Es lesen

Veranstaltung: Worte Treffen. Dich. Keinverlag.de. Michael Heidel

Michael Heidel, geboren 1975, blickt auf eine lange Reihe von Ausstellungen und Kunstaktionen in ganz Deutschland zurück und realisiert als Diplom-Sozialpädagoge Graffitiprojekte für Jugendzentren und Schulen in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz.

Bei KeinVerlag.de veröffentlicht Michael Heidel heitere und nachdenkliche Gedichte und Kurzgeschichten unter dem Pseudonym Obar75. Mehr erfahren Sie auf seiner dortigen Autorenseite.

Veranstaltung: Worte Treffen. Dich. Keinverlag.de. Roman TIkker Renan Cengiz

Renan Cengiz, Jahrgang 1986, hat ein Steckenpferd für Wortspiele und Kurzgedichte. Der freie Künstler und Publizist schreibt, musiziert und improvisiert aus Leidenschaft. Seine Texte grooven in einer Mischung aus Rap, Komik und gefährlichem Halbwissen – immer rhythmisch, oft lustig und manchmal weise. Seit 2005 veröffentlicht er als Roman Tikker bei KeinVerlag.de, seit 2010 an vielen anderen Stellen im Netz und auf Papier.

Mehr über Renan Cengiz und sein Wirken erfahren Sie hier.

Es spielt

brudertaktiker (Gitarre, Gesang) präsentiert Ihnen eine Auswahl eigener Singer-/Songwriter-Stücke und spontaner Improvisationen aus der Klamottenkiste. Blues trifft auf Anti-Folk, Akustik-Rock, Pop, Fingerstyle und Avantgarde. Mehr über brudertaktiker erfahren Sie hier.

Anfahrt

Echte Profis kommen mit der Stadtbahn – die Haltestelle Stadtgarten wird angefahren von den Linien U41, U42, U45, U46, U47 und U49.

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Erkenne dich selbst

Erkenne dich selbst: Inschrift am Eingang des Apollo-Tempels in Delphi.

Erkenne dich selbst: Inschrift am Eingang des Apollo-Tempels in Delphi. (Bildquelle unbekannt. Urheberschaft vor Abmahnung bitte anmelden.)

Heute hatte ich einen Traum: Ich stand in einem goldenen Saal. Da trat ein Mann in einem weißen Kleid vor mich. Wer bist du, fragte er. Ich begann mich zu erklären: Wie ich hieße, was ich täte, wo ich wohnte, was ich mochte – doch ehe ich am Ende war, drehte er sich um und ging. Der Saal wurde dunkel und ich fand mich allein in einer körperlosen Schwärze. Ich war beunruhigt von dem Nichts, das mich umschlang, und wäre vor Angst gestorben, wäre nicht etwas in mir aufgeblitzt, etwas jenseits der Gedanken; aus einer Zeit vor der Zeit, in der das große Nichts allgegenwärtig war, in dem es Heimat war.

無 – „Mu“; vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Mu_(Philosophie)

無 – „Mu“; vgl. Wikipedia

Eine lange oder kurze Weile später kehrte das Licht zurück. Wieder fand ich mich in jenem goldenen Saal, wieder trat der weißgewandete Mann vor mich, sah mich an und fragte: Wer bist du? Diesmal blickte ich ihm fest in die Augen, formte die Lippen zu einem zaghaften Lächeln, hob die rechte Hand – und landete eine schallende Backpfeife in seinem Gesicht. Ein Funkeln durchspielte seine Augen, und wie auf ein geheimes Zeichen hin brachen wir beide in schallendes Gelächter aus. Mu, wollte ich sagen, doch da klappten alle Begrenzungen des Raumes auseinander und ich schwebte in einem gleißenden Licht durch ein Gefühl, das jenseits von Schlecht und Gut zuhause ist. Mit diesem Gefühl erwachte ich.

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Musikalische Lesung im Kuhdamm, Münster

Prosa, Lyrik und Musik: Am Samstag, den 17.02.2018, lesen die Autoren Michael Heidel und Renan Cengiz ab 18:00 Uhr im Münsteraner Kuhdamm aus ihren gesammelten Gedichten, Witzen und Kurzgeschichten. Zwischen den Leseblöcken gibt es Gitarrenmusik vom Singer-/Songwriter-Duo Katinka & brudertaktiker. Der Eintritt ist frei.

Es lesen

Veranstaltung: Worte Treffen. Dich. Keinverlag.de. Michael HeidelMichael Heidel, geboren 1975, blickt auf eine lange Reihe von Ausstellungen und Kunstaktionen in ganz Deutschland zurück und realisiert als Diplom-Sozialpädagoge Graffitiprojekte für Jugendzentren und Schulen in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz.

Bei KeinVerlag.de veröffentlicht Michael Heidel heitere und nachdenkliche Gedichte und Kurzgeschichten unter dem Pseudonym Obar75. Mehr erfahren Sie auf seiner dortigen Autorenseite.

Veranstaltung: Worte Treffen. Dich. Keinverlag.de. Roman TIkker Renan CengizRenan Cengiz, Jahrgang 1986, hat ein Steckenpferd für Wortspiele und Kurzgedichte. Der freie Künstler und Publizist schreibt, musiziert und improvisiert aus Leidenschaft. Seine Texte grooven in einer Mischung aus Rap, Komik und gefährlichem Halbwissen – immer rhythmisch, oft lustig und manchmal weise. Seit 2005 veröffentlicht er als Roman Tikker bei KeinVerlag.de, seit 2010 an vielen anderen Stellen im Netz und auf Papier.

Mehr über Renan Cengiz und sein Wirken erfahren Sie hier.

Autoin Sepideh Sabouni musste die Lesung leider aus gesundheitlichen Gründen absagen. Wir wünschen gute Besserung.

Es spielen

KatinkaUndBrudertaktikerKatinka (Gesang) und brudertaktiker (Gitarre, Gesang) präsentieren Ihnen eine Auswahl eigener Singer-/Songwriter-Stücke aus ihrem aktuellen Fundus. Das Duo spielt und komponiert zusammen, seit Sängerin Katinka im Rahmen der ZUSAMMEN/KUNST! 2016 zum ersten Mal vor Publikum auf der Bühne stand. In ihren Liedern spiegeln sich die musikalischen Einflüsse der beiden: Soul und Blues trifft auf Anti-Folk, Akustik-Rock, Pop und Avantgarde. Mehr über brudertaktiker hier.

Anfahrt

Die Berlin-Burger-Bar Kuhdamm befindet sich auf auf dem Rosenplatz, Hausnummer 10, in der Münsteraner Innenstadt. Eine interaktive Karte finden Sie auf der Website des Kuhdamms.

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Zwieback

Der CLUBJAM #1 geht in die nächste Runde! Teil 5 von 7 heißt „Zwieback“ und ist, wie alle Teile, frei erfunden. Erfinder sind Percussive-Fingerstyle-Gitarrist Heiko Bloemers und Vokalist/Gitarrist brudertaktiker. Eine Playlist mit allen bisher veröffentlichten Teilen des Jams gibt’s hier auf Youtube.

brudertaktiker & Heiko Bloemers – Zwieback – CLUBJAM #1 Part 5/7

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Lesung im Café Malik, Münster

Am Sonntag, den 21.01.2018, lesen die AutorInnen Sepideh Sabouni, Michael Heidel und Renan Cengiz ab 18:00 Uhr im Münsteraner Café Malik aus ihren gesammelten Gedichten, Witzen und Kurzgeschichten. Der Eintritt ist frei.

Es lesen

Veranstaltung: Worte Treffen. Dich. Keinverlag.de. Michael HeidelMichael Heidel, geboren 1975, blickt auf eine lange Reihe von Ausstellungen und Kunstaktionen in ganz Deutschland zurück und realisiert als Diplom-Sozialpädagoge Graffitiprojekte für Jugendzentren und Schulen in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz.

Bei KeinVerlag.de veröffentlicht Michael Heidel heitere und nachdenkliche Gedichte und Kurzgeschichten unter dem Pseudonym Obar75. Mehr erfahren Sie auf seiner dortigen Autorenseite.

Veranstaltung: Worte Treffen. Dich. Keinverlag.de. Roman TIkker Renan CengizRenan Cengiz, Jahrgang 1986, hat ein Steckenpferd für Wortspiele und Kurzgedichte. Der freie Künstler und Publizist schreibt, musiziert und improvisiert aus Leidenschaft. Seine Texte grooven in einer Mischung aus Rap, Komik und gefährlichem Halbwissen – immer rhythmisch, oft lustig und manchmal weise. Seit 2005 veröffentlicht er als Roman Tikker bei KeinVerlag.de, seit 2010 an vielen anderen Stellen im Netz und auf Papier.

Mehr über Renan Cengiz und sein Wirken erfahren Sie hier.

Anfahrt

Das Café Malik befindet sich auf dem Schlossplatz 44 in 48143 Münster. Bei Anreise mit dem PKW folgen Sie bitte der B54 Richtung Altstadt. Bei Anreise via ÖPNV steuern Sie bitte die Bushaltestelle Schlossplatz an.

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brudertaktiker und Scheuch Wie Heu in Hannover

scheuchwieheu_anfidelioKommenden Freitag stehe ich als brudertaktiker auf der Bühne des Lindwurm in Hannover und unterstütze meine Freunde und Kollegen von Scheuch Wie Heu mit einem Deutschrap-Vorprogramm.

Am Freitag, den 12.01. heize ich um 18:00 Uhr mit einer halbstündigen Soloshow ein, danach bringen Scheuch Wie Heu alle bis dato unverzappelten Gliedmaßen mit ihrem verrückten Hip-Pop-Soul in Wallung.

Der Lindwurm befindet sich in der Nedderfeldstraße 22 (Linie 10 / Leinaustraße) in Linden-Nord. Hier geht’s zur Facebook-Veranstaltung. Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen.

brudertaktiker – Philosovieh (live, Dezember 2017)

Scheuch Wie Heu – Heb deine Faust (Studio Session, 2016)

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Improschnipsel

Was bisher geschah

Zwei Abende vor Weihnachten schellte es an meiner Tür. Als ich sie öffnete, stand da Tim mit einer Knolle Ingwer und einem Paket. Ich schnitt beides sofort auf. Aus dem Ingwer machten wir Tee, aus dem Paket schälte Tim einen Gitarrenverstärker, den er mir schenken wollte. Ich freute mich, ich dankte ihm; wir probierten ihn aus – er klang perfekt –, dann tranken wir handgepflückten Rumtopf aus Südbrandenburg.

Zwei Abende nach Weihnachten, verschnupft und besinnlich, widmete ich dem Verstärker mehr Zeit und erkundete seine Möglichkeiten. Dabei entstand das folgende kurze Video: Ein Cut-up verschiedener Augenblicke eines Jams über einen Loop im Siebenachteltakt. Und damit: Frohe Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

brudertaktiker – Weihnachts-Cut-up (Improschnipsel)

Amp: Marshall Valvestate VS15R
Gitarre: Gretsch G5622T-CB Electromatic GG
FX: BOSS CS-2, BOSS DD-5
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Philosovieh

Wie Sie wissen, bin ich auch Rapper und Musiker. Meine Ausflüge ins Musiversum bestreite ich meist unter dem Pseudonym brudertaktiker. Gestern Abend stand ich als ebender auf der Bühne des Winterlärms, ein Mini-Festival der Jugendgruppe TEN SING in Deutschlands kleinster Großstadt Moers. Wer nicht dabei war, hat hier das Nachsehen:

brudertaktiker – Philosovieh
live @ Winterlärm Moers

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Die Wahrheit über Forellen

2017-12-16 11.38.14

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Martha

Ein romantisch-komischer Schmu

Adelina_Patti_as_Lady_Harriet_in_'Martha'_by_Flotow_-_National_Portrait_Gallery_London

Adelina Patti als Lady Harriet (Foto: Camille Silvy; Public Domain)

Der verzogenen Königstochter Lady Harriet Durham ist langweilig. Angestachelt von den plumpen Umwerbungen ihres Vetters und Verehrers Lord Tristan Mickleford, schleift sie denselben nebst ihrer Vertrauten Nancy auf den Markt zu Richmond, um sich unter’s gemeine Volk zu mischen. Im tollen Spiel verpflichten sich Lady und Nancy dort zu einem Jahr Dienst auf dem Pachthof der Herren Plumkett und Lyonel, die sich unsterblich in die vermeintlichen Mägde verliebt haben. Mägde, die – wie sich später am Abend herausstellt – überhaupt gar nichts Mägdisches zu tun vermögen. Zum Glück rettet Lord Tristan die panischen Edeldamen gleich in der ersten Nacht und sie entfliehen dem Hof. Die Sache darf nicht herauskommen, weil sonst Ladys Ruf hin wäre, also bewahrt man Schweigen und tut, als sei nichts gewesen.

Aber Pustekuchen: Bei einem Jagdausflug später im Jahr Treffen Plumkett und Lyonel erneut auf die Mädchen und es gibt einen Kladderadatsch, der mit der Festnahme Lyonels endet. Doch dank Plumketts Initiative stellt sich bald heraus — surprise, surprise: Lyonel ist gar kein einfacher Gutsherr, sondern der Nachkomme eines unschuldig verbannten Grafen. Das ändert alles, denn da Lyonel offenbar adelig ist, findet Lady ihn doch ganz gut und einer Hochzeit steht nichts mehr im Wege. Außer der schmachtende Lyonel selbst, der jetzt noch ein wenig herumweinen muss – das Ende zieht sich ziemlich. Zum guten Schluss kriegt Lady ihn aber rum, indem sie die Marktszene vom Anfang nachstellt und – na endlich: Er sagt ja. Plumkett und Nancy haben sich eh schon ziemlich lieb, also heiraten alle vier und es wird noch mal ordentlich gesungen:

Lady (Lyonel ihren Strauß reichend).
….. Der Lenz ist gekommen, die Rosen erblühn —
Lyonel.
….. Es strahlet die Zukunft in freundlichem Grün —
Beide.
….. Es flattern die Blätter in heiterer Luft —
….. Zum Heile, zum Glücke das Dasein uns ruft.
Alle.
….. Zum Heile, zum Glücke das Dasein uns ruft.

Oh man. „Martha“ mag als Oper mit Musik unterhaltsam sein; auf dem Papier bleibt davon aber nichts als seichte Seifenoper. Am spannendsten fand ich das Vorwort von Wilhelm Zentner, der das Werk so wohlwollend einzuordnen weiß, dass ich mir mit diesem Verriss nicht nur dumm, sondern auch wie ein Arsch vorkomme. Will ich mir die Opfer irgendwann mal anschauen? Nein. Mehr von Flotow lesen? Sicher nicht. Vielleicht aber vom Texter Friedrich Wilhelm Riese alias W. Friedrich, denn seine Bearbeitung des ursprünglichen Balletts ist technisch mitunter gut gelungen. Nur eben nicht gut genug, um dem flachen, kitschigen Inhalt beizukommen.

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