Spanischer Vallan wird Schreibstube

Vielen Dank Uwe Plien und RP Xanten/Rheinberg für den schönen Artikel und an Bürgermeister Dietmar Heyde für die freundliche und engagierte Unterstützung unseres Projekts. (mit Manu Bechert)

Spanischer Vallan wird Schreibstube

Rheinberg – Manuela Bechert und Renan Cengiz haben mit der Stadt einen Nutzungsvertrag für den kleinen Sechseck-Turm im Stadtpark geschlossen. Sie wollen hier ein Buch über Rheinberg schreiben, außerdem planen sie kulturelle Events.

Zum vollen Artikel: https://rp-online.de/nrw/staedte/rheinberg/rheinberg-der-spanische-vallan-wird-neu-belebt_aid-55311211

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Geschichte schreiben

„Geschichte ist eine durch Völkerrecht und Konvention beliebte Art, den Gegenstand von einer gewissen Seite zu zeigen.“

Theodor Gottlieb von Hippel der Ältere (1741–1796), Staatsmann, Schriftsteller, Frauenrechtler und Sozialkritiker in „Kreuz- und Querzüge des Ritters A bis Z“

Sei gespannt auf unsere. Katze, Sack, diesdas: Wir schreiben gemeinsam an einem besonderen Ort. Der Rest steht bald in der Zeitung.

Manu Bechert und Renan Cengiz schreiben in Rheinberg gemeinsam über Rheinberg.
Manu Bechert und Renan Cengiz schreiben in Rheinberg gemeinsam über Rheinberg.

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Who Are The Brain Police?

„A lot of people police their own brains. They’re like citizen soldiers, so to speak. I’ve seen people who will willingly arrest, try and punish their own brains. Now that’s really sad. That’s vigilante brain policism. It’s not even official, it’s like self-imposed. … It’s hard to pin it down to one central agency when you realize that so many people are willing to do it to themselves. I mean, the people who want to become amateur brain police, their numbers grow every day – people who say to themselves, ‚I couldn’t possibly consider that‘, and then spank themselves for even getting that far. So, you don’t even need to blame it on a central brain police agency. You’ve got plenty of people who willingly subject themselves to this self-mutilation.“

Frank Zappa im Interview mit Bob Marshall, 22. Oktober 1988; https://wiki.killuglyradio.com/wiki/Interview_by_Bob_Marshall
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Der Wilde Mann

„Der Wilde Mann ist eine Figur aus der Volksdichtung: Er lebt allein im Wald, ist am ganzen Leib behaart und mit Blattwerk oder Moos bekleidet; in den Händen trägt er einen Baumstamm, meistens eine Fichte. Der Wilde Mann wird als »Primitiver«, aber auch als »edler Wilder« wahrgenommen. Er ist ein Mischwesen aus Mensch und Tier, oft erscheint er riesenhaft, manchmal auch als Zwerg; sein Wesen ist ambivalent. […] Aber der Wilde Mann ist nicht nur Poesie, er ist auch physische Realität […] Allen diesen Wilde Mann-Darstellungen ist gemein, dass sie die Grenze zwischen Zivilisation und Wildnis transzendieren: Sie bedeuten den Kontakt mit der Naturgewalt. Der Wilde Mann entführt in einen Raum jenseits der vertrauten Welt und Wirklichkeit – die Wildnis –, in dem die Gesetze der Kultur nichts wert sind. Hinter dem Hag, hinter den Stadtmauern beginnt sein Reich: der Ur-Wald, das Jenseits, das Chaos.“

Aus: Dr. Thomas Hoeffgen: „Der Wilde Mann – Züge des Schamanismus in Volksdichtung und Verkleidungskult“, hier: „Vorwort“ in: Fisch, M. & Seiderer, U. (Hrsg.): „Hülle und Haut. Techniken des Verkleidens und Umschließens“ (Berlin: 2014, S. 280–300); https://www.thomashoeffgen.de/veröffentlichungen/der-wilde-mann/

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Where is the cold?

Neue Impromusik online.

-> Instagram

Weitere Videos findest du bei Youtube, Facebook und Instagram.

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brudertaktiker – Nocebo (Musikvideo)

Yippie ki-yay! Nach 14 Monaten Pause ist ein frisches Musikvideo im Kasten. Nocebo ist aus einem wenig älteren Improschnipsel gewachsen: zuerst bloß eine Gitarre und improvisierte Gesangsideen, dann ein Text, Drums (Yamaha DD-11), eine Bassline und schließlich fixe Melodien.

Das Video zum Lied entstand auf einem Streifzug durch’s Viertel, in dem ich meine Kindheit verlebt habe. (Konzept und Umsetzung: Relephant Features)

Warum der Song für mich besonders ist: Über das vergangene Dreivierteljahr habe ich alle 1–2 Tage ein meist improvisiertes Musikstück veröffentlicht – oft Gitarre und Gesang, manchmal Loops mit Drumpads, Keys und einer alten E-Orgel. Die Aufnahme erledigte meine Handykamera – bis auf den schwachen Pegel hat das meist ausgereicht.

Aber irgendwann reichte es mir nicht mehr. Ich hatte einen Improstau – es fluppte nicht. Was war los?

Nach einigem Harren und Teeschlürfen entschloss ich, die Videofrequenz herunterzufahren, aber die Qualität hoch. Zusätzlich zu den gewohnten Jams gibt es darum nun regelmäßig kleine Songs zu hören – mit begleitendem Video für Youtube, IGTV und Facebook.

Mein Ziel ist es nicht, perfekte, makellose Songs und Videos zu machen, um Himmels Willen. Die Devise lautet: Nah dran an der Idee bleiben, am Rohen, Rauschhaften. Was ich dem Musiversum mit all seinen GroßmeisterInnen einzig hinzufügen kann, ist mein persönlicher Ausdruck meiner persönlichen Wahrnehmung der Welt, der Wirklichkeit, des Allesmiteinanders. Und dem nachzugehen bereitet mir eine unheimliche Freude.

Nocebo läutet also die neue Herausforderung ein. Und macht ihn drum für mich besonders. Film ab:

Lyrics

Coarse down the ocean
and hose me ablution
Bewet all I die for
Rouse, rouse

Row me a notion
infer it’s notorious
Had you deciphered
All Alls

Grown by the downs
and there’s me in for meaning
Upheaved by the tidal
falls, falls

Credits

Music and words written, performed and produced by Renan Cengiz a/k/a brudertaktiker. Video directed, shot and edited by Renan Cengiz & Kathi Kern (Relephant Features).

Instruments in use

Drum Pads (Yamaha DD-11)
Guitar (Yamaha APX 700II)
Bass Guitar (Flea Bass)
Keyboard (Casio PT 30)
Vocals

Gear / FX in use

8-Track Recorder (Tascam DP-03 SD)
8-Ch. Mixer (Mackie 802 VLZ4)
Mic (AKG C-1000 S)

Compressor (Keeley Compressor Pro)
Delay (Boss DD-5)

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bei Instagram: @renancengiz

Klicke auf das Bild, um auf meinen Instagram-Kanal zu gelangen. Du brauchst selbst kein Konto, um meine Inhalte ansehen zu können. Bei Instagram poste ich täglich Videos, Fotos und Storys aus meinem Alltag als Künstler.
insta_screenshot

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ZUSAMMEN/KUNST! 2018

Seit fünf Jahren gießt eine Handvoll Verzückter ihr Herzblut und ihre Dubbelzeit in den schönsten Fiedelstreich des unteren Kosmos: die ZUSAMMEN/KUNST!

Wie oft habe ich mich gequält, ihr Wesen in wenigen Worten herauszuschälen. Sie ist etwas Besonderes. Etwas leicht Chaotisches, schwer Sympathisches; ein Substrat für Kunst, Freundschaft und Verrücktheit; ein Mischwald der Möglichkeiten, der Glutsbruderschaften hervorbringt, Klangkörpergrößen, Marianengräben und tausendzwei Springquellen ewiger Jugend.

Neben Herzblut lebt die ZUSAMMEN/KUNST! von liebevollem Interesse und Eintrittsgeldern. Ihr liebevoll Interessierten – herbei, herbei! Wir freuen uns auch im fünften Jahr sehr, sehr auf euch.

zk_2018_plakat_v2

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Lesung im Café Swane, Wuppertal

Am Samstag, den 04.08.2018, lesen vier AutorInnen der Literaturplattform KeinVerlag.de ab 18:30 Uhr im Café Swane, Wuppertal (Luisenstraße 102A). Es erwarten Sie Gedichte und Kurzgeschichten, Witz und Wehmut, Verdichtung und Zerstreuung. Der Eintritt ist frei, um Autorenspenden wird gebeten.

Es lesen

Daniel Owald, geboren 1977 in Wuppertal, lebt in Dortmund und ist dort derzeit tätig als agiler Geleebatzen. Seit Frühjahr 2005 veröffentlicht er Gedichte, Lebensweisheiten, Schmunzelgeschichten und Aphorismen auf KeinVerlag.de, wo er sich schlicht Owald nennt. Bittet man Owald, sich selbst zu beschreiben, kann es gut sein, dass er Gänsefüßchen in die Luft malt und sagt: Wenn der nicht vor uns fahren würde, könnte man meinen, der verfolgt uns.

Gaby Schumacher, geboren 1951 in Bochum, wohnhaft in Düsseldorf, schreibt herzlich-heitere Geschichten mitten aus dem vollen Leben. Bei KeinVerlag veröffentlicht sie unter dem Namen Tastifix. Näheres finden Sie auf Gabys dortiger Autorenseite.

Michael Heidel, geboren 1975, echter Dortmunder, blickt auf eine lange Reihe von Ausstellungen und Kunstaktionen in ganz Deutschland zurück und realisiert als Diplom-Sozialpädagoge Graffitiprojekte für Jugendzentren und Schulen in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz. Bei KeinVerlag.de veröffentlicht er heitere und nachdenkliche Gedichte und Kurzgeschichten unter dem Pseudonym Obar75. Mehr erfahren Sie auf seiner Autorenseite.

Renan Cengiz, geboren 1986 in Rheinberg, ist Längsfühler, Querdenker, Schubladensprenger und lebende Legende („Ich erkläre mich von selbst“). Mit ihm kann man die Pferde auch wieder zurückbringen. Seit 2005 veröffentlicht er bei KeinVerlag.de, seit 2010 an vielen anderen Stellen im Netz und auf Papier. Er arbeitet als freier Publizist und Künstler. Mehr über Renan erfahren Sie hier.

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[Musikvideo] Money can’t buy me luck

Neues Musikfilmchen von brudertatkiker: Money can’t buy me luck ist ein improvisierter Slacker-/Antifolk-Song, untermalt von einem improvisierten Video.

Fischen in offenen Gewässern

Die einen angeln, die andern harpunieren, spannen Netze, legen Reusen oder gehen zu Aldi. Wenn ich fische, dann mit meiner Gitarre. Die Fische sind Ideen, Töne, Lieder, Melodien; sie schwimmen durch den Äther und bleiben manchmal zwischen den Saiten hängen oder zappeln im neuronalen Netz.

Es kommt auf die Größe an

Es gibt kleine Fische — die muss man sammeln und irgendwann gesammelt zubereiten –, große Fische — an denen muss man sich lange in der Küche abarbeiten, schon mal einen Wal zersägt? — und mittlere Fische. Mittlere Fische kann man an Ort und Stelle entgräten und überm Lagerfeuer rösten. In der Musik sind das z.B. gelungene Improvisationen. Money can’t buy me luck ist so etwas.

Der Zauber des Moments

Das Video zu Money can’t buy me luck ist ebenso aus der Hüfte geschossen wie das Lied selbst. Es illustriert einerseits den Text (s.u.) und versprüht andererseits einen humorösen Geist, der mich oft umschwebt, wenn ich mittlere Fische fische. Das Leben ist schon ernst genug. Viel Spaß also mit dieser verschuppten Perle der Natur.

brudertaktiker — Money can’t buy me luck

Text

When I was a poor boy
I had no money at all
When I was a poor boy
I wasn’t going to the ball

Suddenly I got some money
I went to see the mall
Oh oh oh
I quickly realized, yeah yeah
Once you’ve seen one
you’ve seen them all.

When I was a rich kid
I had seen it all.
I went to school with the other kids
but I didn’t, didn’t care at all

I went to a party
Everybody was finely dressed
And I went there and I saw
that nobody could be like me

I don’t care
But I was you
Step on my shoe, oh step up again
I’m gonna leave this whole damn country

Oh oh

When I was middle class
I got some milk from the milk man today
Hey hey
He told me it was good milk
Left me some some to taste, he said:
Well by, do you have money?
Cause I’m poor as fuck
I am stuck in the middle class
But I had no luck

Yeah, yeah!

(solo)

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