Spiel da jetzt!

Straßenmusik. Meine Frau muss mir manchmal bis oft in den Arsch treten, damit ich loslege – aber einmal angefangen, merke auch ich wieder: Mir tut’s gut und die Menschen feiern’s.

Meine Straßenmusiktaufe war unsere Europatournee Tripping Europe Without Money: Rund drei Monate mit Camper und ohne Geld unterwegs – das zu verdienen war Aufgabe meiner Gitarre und Stimme. Und es hat funktioniert! Die ganze Geschichte kannst du hier nachlesen.

Seitdem bin ich mal mehr, mal weniger auf Straßen, in Restarants, Cafés und auf Campingplätzen unterwegs. Mal mit Verstärkung, mal ohne, mal geplant, mal spontan, mal für ein Abendessen, mal für ne Parzelle oder eben für Scheine und Münzen. Und recht häufig für nen Folgegig, also eine Anfrage aus dem Publikum, irgendwo zu konzertieren.

Solche Gigs – und das ist ein Kindheitstraum – bezahlen mir mittlerweile einen stetig wachsenden Teilmeiner Lebenskosten. Falls auch du Lust hast, mich auf deiner Feier zu haben, oder in deinem Restaurant oder auf deinem Campingplatz – meld dich gern!

Kneipenmusik für die Bar des Camping Coccorrocci, Sardinien
Spontane Straßenmusik in Xanten, NRW
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Veröffentlicht in Musik

Aus Versehen offline

Vier Tage auf Sardinien mit neuem Handy in der Tasche – und … weg. Nicht ich, sondern das Handy. Das war kurz frustrierend, geradezu furchteinflößend, aber dann – und das Gefühl dominiert bis heute – eigentlich befreiend. So sehr, dass Frust und Angst sich gegen Urlaubsende erneut breit gemacht haben, weil die Aussicht wieder online zu sein ins Bewusstsein kroch. Irgendwo zwischen nie und immer mobil im Netz pendele ich mich jetzt mal neu ein. Und besinne mich zurück. Zum Beispiel aufs Bloggen – vielleicht nicht als Ersatz, aber sinnvolle und gesündere Ergänzung zu Instagram und ähnlichen Ungetümen. Wie handhabst du das? Ist das Handy ein Werkzeug oder ein Zeitvertreib? Was würdest du mit der Zeit anfangen, wenn sie frei würde?

Wie es ohne Handy so war, ist in den folgenden Bildern zu sehen. Wo ich demnächst zu sehen bin – als Musiker und Bürgermeisterkandidat –, kannst du hier einsehen: renancengiz.com/termine

Veröffentlicht in Denken

Assertivität und Eigenenergie: Die Zukunft entsteht zwischen den Ohren (Teil 3 der Serie zu Aloys Cremers)

April 2025. Aloys Cremers schreibt nicht mehr auf Deutsch. Nicht seit Merz. Etwas in ihm sträubt sich dagegen, es schnürt ihm die Gurgel zu. Merz verkörpert das Gegenteil von Aloys’ Philosophie, erzählt er mir. Die Merz’sche Politik ist die Antithese zur Befreiungsdidaktik, mit der Aloys zwischen die Ohren der Menschen hineinwirken will.

[Dieser Artikel ist Teil 3 einer Serie zu Aloys Cremers. Hier geht es zu den Teilen [1] und [2]]

Angst und Krieg treten in die Köpfe der Deutschen. Dabei wäre diesem Welttrend etwas entgegenzusetzen: Ein Bewusstsein für die Eigenenergie der Menschen – und darüber, dass sie mit dieser Energie in jedem Augenblick die Zukunft formen. Assertiv. Assertiv? Das braucht eine Erklärung:

Was ist Assertivität?

Bedeutung und Synonyme des Adjektivs „assertiv“. Quelle: private Kommunikation mit Aloys Cremers

Im Deutschen wird „Assertivität“ meist mit den Begriffen Selbstbehauptung oder Durchsetzungsvermögen übersetzt, wobei der Fokus auf einer respektvollen, selbstsicheren und nicht-aggressiven Art der Meinungsäußerung liegt. In Aloys’ Sinne bezeichnet Assertivität jene schöpferische Kraft, sich selbst und die eigene Position mit Klarheit, Mut und Respekt zu behaupten – ohne Angst vor Fehlern und ohne andere zu dominieren. Assertivität bedeutet für ihn, das schöpferische Nichts in sich selbst als Potenzial zu erkennen und daraus handelnd in die Welt zu treten. Sie ist das Gegenmittel zur lähmenden Angst vor dem Scheitern, die Aloys als kulturelle Bremse identifiziert hat. Assertivität heißt in diesem Sinne, sich selbst zuzutrauen, Wissen und Lösungen im Tun zu erschaffen und dabei offen für Irrtümer und Veränderung zu bleiben. Sie öffnet Türen – für sich und andere – und schafft Raum für Neues.

Assertivität am Niederrhein – Aloys Cremers’ Kunst des selbstbewussten Handelns

Spätsommer 2024. „Assertivität ist keine Frage des Könnens, sondern des Tuns“, erklärt Aloys mit funkelnden Augen, während er energisch mit den Händen gestikuliert. Der niederländische Grenzgänger und Kuhnst-Aktivist erklärt mir das Konzept, das in seiner Heimat längst etabliert, am deutschen Niederrhein jedoch noch kaum bekannt ist. Seit seiner Rückkehr nach Kevelaer zieht sich die Assertivität als roter Faden durch sein Schaffen – sie ist das philosophische Fundament seiner „Kultur, als sei es nichts“. Den kulturellen Bremsklötzen des Niederrheins setzt Cremers sein „anders ist nicht verkehrt“ entgegen, eine Haltung, die den gesunden Menschenverstand auf die Straße trägt und das Nichts als schöpferisches Potenzial begreift. „Wissen schafft sich selbst“, ruft er mir zu, eines seiner vielen kleinen Mantren, Gedankensplitter, die einem zunächst wirr und wild vorkommen, die aber in ihrer Gesamtheit eine stimmige Philosophie transportieren.

Friedrich Wilhelm Nietzsche

Ich erkenne Parallelen zu Nietzsches aphoristischer Philosophie im künstlerischen Ansatz von Cremers. Wie Friedrich Nietzsche bevorzugt auch Aloys die pointierte, spontane Formulierung: Mit knappen Aussprüchen, überraschenden Bildern und der Betonung des unmittelbaren Tuns taucht er – ähnlich wie Nietzsche – kurz und intensiv ins kalte Wasser der Erkenntnis ein, ohne sich in langen Erklärungen zu verlieren. Beide setzen auf die Freiheit des Geistes und die Kraft, sich von tradierten Denkgewohnheiten zu lösen. Cremers’ spontane, angstfreie Kunst und sein Mut zum Fehler spiegeln Nietzsches Überzeugung wider, dass Erfüllung und Kreativität nur durch das Durchschreiten von Unsicherheit und Scheitern möglich werden.

„Daß man damit nicht in die Tiefe, nicht tief genug hinunter komme, ist der Aberglaube der Wasserscheuen, der Feinde des kalten Wassers; sie reden ohne Erfahrung.“
– Friedrich Nietzsche in „Die Fröhliche Wissenschaft“ (fünftes Buch)

Fehlerkultur in Deutschland? Ein epic fail

„In einer positiven Fehlerkultur […] werden Fehler […] als Möglichkeit zu lernen sowie als Teil von Innovationsprozessen gesehen“, erklärt Roland Matuszewski vom zfm Bonn. Deutschland sei in dieser Hinsicht internationales Schlusslicht: Die deutsche Fehlerkultur belegt in einer Studie der Universität Lüneburg Platz 61 von 62 untersuchten Ländern. Aloys ruft zum Umdenken auf: „Fehler sind erlaubt – das ist das Gegenmittel gegen die German Angst“. Wer den niederrheinischen Niederländer erlebt, versteht: Assertivität bedeutet bei ihm jene Sicherheit des Selbst, die es braucht, um im Leben verwurzelt und dennoch grenzenlos kreativ zu sein – mittendrin mit seinem Nichts, aus dem alles entstehen kann.

Die Befreiung des Menschen – von Cloots bis Cremers

Aloys Cremers’ Konzept der Assertivität ist eng verbunden mit den Ideen von Anacharsis Cloots – jenem revolutionären Denker, der als „Redner des Menschengeschlechts“ vom Niederrhein aus die Weltbühne betrat. Cloots, geboren bei Kleve, war ein radikaler Verfechter universeller Menschenrechte und glaubte an die grenzenlose Souveränität der Menschheit – jenseits von Nationen, Religionen und tradierten Autoritäten. Seine Vision einer „Weltrepublik“ und sein kompromissloser Ruf nach Selbstbestimmung spiegeln sich im Kern von Cremers’ Assertivitätsbegriff wider.

Anacharsis Cloots (1755–1794)

Im Wirk-Universum des Aloys Cremers wird Assertivität zum Werkzeug gegen kulturelle Stagnation und geistige Trägheit. Wie Cloots, der sich gegen die Fesseln von Stand, Kirche und Staat auflehnte und für eine kosmopolitische Gesellschaft kämpfte, fordert Cremers ein selbstbewusstes, eigenverantwortliches Handeln aus dem schöpferischen Nichts – aus jener Eigenenergie, die jeder Mensch in sich trägt und die alle Menschen verbindet. Beide, Cloots und Cremers, eint die Überzeugung, dass Freiheit und Kreativität nicht von außen gewährt, sondern von innen heraus – durch aktives, assertives Tun – verwirklicht werden müssen.

Aloys’ künstlerische Initiativen, seine Arbeit an der Befreiung der Köpfe und Herzen, stehen damit in der Tradition aller Denker*innen, die die Menschen aufforderten, sich nicht von Angst und Autorität lähmen zu lassen, sondern mutig und mit gesundem Menschenverstand für ihre Rechte einzustehen. So wird der Niederrhein bei Cremers zur Bühne einer neuen, assertiven Weltbürgerschaft – ganz im Geiste des revolutionären Universalismus von Anacharsis.

Wenn Ihnen gefallen hat, was Sie hier gelesen haben, und Sie weitere Einblicke dieser Art in das Werk Aloys Cremers’ und anderer niederrheinischer Kulturitäten nicht scheuen, abonnieren Sie gern diesen Blog. (Falls Sie nicht wissen, wie das geht, schreiben Sie mir einfach eine Nachricht.) Und schauen Sie doch mal auf Aloys’ Website vorbei: www.aloys-cremers.de. Die ist zwar nicht ganz aktuell, aber es gibt trotzdem eine Menge Nichts zu sehen.

Alle Artikel zu Aloys’ Wirken und Ideen finden sich im Schlagwortarchiv.

Buchtipp: „Anacharsis Cloots: REDEN AUS DER REVOLUTION 1790–1793“, Verlag Das Kulturelle Gedächtnis, ISBN: 978-3-946990-79-6

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OLD H is back in town

Alle sieben Jahre, das war das Versprechen. Und wir hätten’s fast gehalten, mit leichter Lockdown-Verzögerung – aber dann hat’s im letzten Moment wegen einer schnöden Grippe nicht geklappt. Jetzt steht ein neuer Termin. Save the date und sei dabei! Info folgt.

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Büdchentour 1

Am Büdchen steppt der Bär! Zusammen mit Yvonne Rüller und Sanchez Flow supporte ich Bundestags-Direktkandidatin Manu Bechert beim Wahlkampf. Dafür haben wir die Büdchentour ins Leben gerufen, ein Format, das auch nach der Wahl hoffentlich bestand haben wird. Es geht dabei nicht nur um einen freien Zugang zu Musik und Kunst, sondern auch um den Erhalt der Büdchenkultur. Hier der Flyer, kommt vorbei, holt euch ein Bier oder ’ne gemischte Tüte und feiert mit uns! Manu ist natürlich vor Ort und steht Rede und Antwort zu allen Themen, die mit Politik und Gesellschaft zu tun haben.

Mehr Termine findest du immer unter renancengiz.de/termine.

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Dionysien im Juli

Mit Peter Trabner stehe ich am morgigen Mittwoch und am Donnerstag auf der 34OST-Bühne des Asphalt-Festivals in Düsseldorf. Als Dionysos’ Sidekick Satyr drehe ich Regler und spitte Wortgewitter. Das Stück basiert auf einer Idee und Vorlage von Peter Trabner, die wir in den vergangenen Wochen gemeinsam ausgearbeitet haben. Wildheit versus Zivilisation, Natur versus Kultur, Rausch versus Ratio, Dionysos versus Apollon – einer meiner philosophischen Lieblingsthemenkreise erfährt hier eine moderne Beackerung. Beide Vorstellungen sind bereits ausverkauft.

Von Düsseldorf geht’s am Wochenende dann nach Köln: Dort stehe ich am Sonntag mit Yvonne Rüller als FRANZ LOSZT & APOLONIA von 17:10–17:45 auf der Bühne der ColognePride am Alten Markt. Im Gepäck haben wir die neueste Version unseres Eurodance-Medleys und ein paar weitere zusammengeschmolzene Schmankerl. Das ganze unsonat und draußen – sehen wir uns dort?

Ist nämlich vorläufig die letzte Gelegenheit – am Montag geht’s wieder in den Süden, natürlich mit Gitarre und Amp. Reise mit auf Instagram!

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Indie Fresse – Termine für Mai

Das INDIE feiert mal wieder, FRANZ LOSZT & APOLONIA sind dabei und schließen das Festival am kommenden Sonntag. Tagestickets kosten 15 Euro, ein Wochenendticket 40, alles Weitere erfahrt ihr auf der Website oder per Mail.

Ebenfalls im Mai: Kurzkonzert und kulturelle Keynote der Vallanisten im Quartier Latin am Donnerstag, den 16.05. in der Boutique Silhouette, Orsoyer Str. 6 in Rheinberg. Veranstaltungsbeginn: 15 Uhr, Konzert & Co.: ca. 18:30 Uhr

Veranstaltungen am Spanischen Vallan

Unser aktueller Halbjahresflyer ist online auf www.SpanischerVallan.de. Unbedingt auschecken, ist Klausurrelevant!

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Vermissen – Kollabo mit Sylvia Kirchherr

Sylvia Kirchherr und Renan Cengiz beim Musizieren im Spansichen Vallan

Sylvia Kirchherr ist als Sängerin und Songwriterin seit Jahrzehnten auf den Bühnen und Straßen Europas unterwegs. Wir kennen uns seit rund drei Jahren privat, standen schon einmal gemeinsam auf der Bühne und haben nun den nächsten, überfälligen Schritt getan: Mal was aufnehmen.

Anlass war der Geburtstag von Sylvias Lebensgefährte, dem sie ein Lied schicken wollte. Und da sie nach all der Songrwiterei mal wieder Lust hatte zu covern, ist es eine eine ganz eigene Version von „Vermissen“ geworden, im Original von Juju und Henning May. Sylvia hat den Text umgeschrieben, ich habe eine Gitarre arrangiert, wir haben uns im Spanischen Vallan getroffen und zack – da war’s auch schon geboren:

Lasst Sylvia gern ein Abo da! Und mir eh, falls nicht schon geschenen. (Idee, Text- und Gesangsbearbeitung: Sylvia Kirchherr | Gitarrenarrangement, Video- & Tonbearbeitung: Renan Cengiz)

Wir freuen uns über deinen Daumen nach oben, Kommentare und was sonst noch geht!

Mehr von Sylvia Kirchherr findest du auf Ihrer Website unter www.viva-lavida.de

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Tripping Sardinien

Hallo aus Sardinien! Neka, Maja und ich sind mit unserem Camper Berta auf die Insel gefahren und machen hier einen guten Monat lang die Straßen, Berge und Strände unsicher. Die Gitarre ist selbstverständlich auch dabei. Wer mitreisen will, kann das diesmal in Nekas Telegram-Gruppe tun: Unter t.me/nekaundmaya kamnst du dich einklinken. Für Musikvideos aus Sardinien folge mir auf YouTube, Stories und Beiträge gibt’s außerdem bei Instagram. Erste Eindrücke unten. Spoiler: Es ist sehr schön hier. Adioso e ciao!


Hello from Sardinia! Neka, Maja and I went to the island with our camper van Berta and will spend a good month exploring the roads, mountains and beaches. Of course, my guitar is also with us. If you want to join us from afar, you can do so via Neka’s Telegram channel at t.me/nekaundmaya (German language only). For music videos from Sardinia, follow me on YouTube, stories and posts can also be found on Instagram. Spoiler: It’s very beautiful here. Adioso e ciao!

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Hutkonzert im Indie Duisburg

Hanne Moll trifft diesen Donnerstag FRANZ LOSZT & APOLONIA im Indie Duisburg. Ab 19 Uhr kommste rein, um 20 Uhr beginnt die Show. Der Eintritt ist frei, ein Hut geht rum – da wir ohne Gage spielen, sind wir darauf angewiesen, dass du ihn angemessen füllst (Zahngold, Kreditkarten usw). Danke!

Was dich erwartet:

Hanne Moll serviert bittersüße Akustik-Arrangements rühriger Rock- und Pop-Balladen, die sie mit zarter Stimme unter deine Haut massiert. FRANZ LOSZT & APOLONIA fahren als Gegengewicht knallige Pop- Rock- und Eurodance-Cover auf, darunter nie gespielte Premieren und sogar ein paar Hits zu Dritt. Abwechselnd sorgen wir dafür, dass dein Donnerstag sich wie ein Freitag anfühlt – vorausgesetzt, du schwingst deine Hüften ins Indie!

INDIE DUISBURG

Am Buchenbaum 41

47058 Duisburg

Maps: https://maps.app.goo.gl/QUssEqLvVUSKhcZE8

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Dionysos hat Angst

Theater zwischen Rausch, Sucht und gutbürgerlichem Garten: Peter Trabner und Renan Cengiz treiben den Gott des Weins in die Gegenwart. Nächste Aufführung: Sa, 16.05.26, Kulturraum Aartal, Greven