Während in Belém die UN-Klimakonferenz COP30 über Klimagerechtigkeit verhandelt, pflückt in Deutschland die Polizei im Auftrag eines Energiekonzerns Klimaaktivist:inen aus dem Wald. Bericht und Betrachtung einer Räumung und ihrer Implikationen.
Drei existenzielle Krisen am Tagebau Hambach: Wie RWEs Profitlogik nach dem Kohleausstieg 2030 weitergeht – mit Landnahme, Naturzerstörung und einer hydrologischen Katastrophe, die 300 Jahre nachwirkt. Ein Bericht aus der Mahnwache an der BUND-Wiese.
Am Hambacher Wald droht erneut Kahlschlag: RWE will das Sündenwäldchen roden – die letzte ökologische Verbindung zwischen Hambi, Steinheide und Manheimer Bürge. Aktivist:innen besetzen den Wald seit Monaten. Ein Bericht über Naturzerstörung, fragwürdige Polizeitaktiken und warum öffentliche Kontrolle jetzt entscheidend ist.
Musketiere am Niederrhein? Klingt wie ein Roman, doch die Geschichte von Charles d’Artagnan führt uns mitten in Rheinbergs Vergangenheit. Zwischen Belagerungen, Intrigen und strategischen Festungen zeigt sich: Hier kreuzten sich einst die Wege europäischer Mächte – vielleicht sogar die des berühmten Musketiers.
Im dritten Teil der Reihe zu Aloys Cremers steht sein Konzept der Assertivität im Fokus: selbstbewusstes, kreatives Handeln als Gegenmittel zur „German Angst“. Im Geiste Anacharsis Cloots’ setzt Cremers auf Fehlerfreundlichkeit und Eigenenergie – für eine befreiende, innovative Kultur am Niederrhein.
Dieser Artikel ist der zweite Teil einer Serie zu Aloys Cremers. Hier geht es um Türme, KUHnst, das Nichts und eine NachLast im Kulturlabyrinth Niederrhein.
Es beginnt mit einem Knall. „Es muss knallen, wenn Menschen aufeinander treffen, das setzt Energie frei, Eigenenergie, die beste Energie von allen“, sagt Aloys Cremers mit großen, leuchtenden Augen. Ein Auftakt zur Porträtierung eines Menschen, der das Nichts zur KUHnst macht.